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Donnerstag, 30. Dezember 2021

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Endlich gibt es ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz: Jeder Tisch ist fortan gedeckt. Das ist Merkels Weg...


Nie wieder Milch und Honig
Aber Wahlsieg auf Madeira

Auf Balkonen Beifall klatschen

Begegnung mit Töchterlein

Große Kunst
Vertrauen mit Unkenntnis erzeugen

Zwei Neuwahlen
Für den Anschluss an Österreich

Schnelle Schüler
Langsame Mutti

Dreimal werden wir noch wach
Dann wird Mutti ersetzt

Der Kandidat, der auf einen Bierdeckel passt
Der Friederich, der Friederich...

Die Angleichung
Merkel und die Bananenrepubliken

Hello again, Horst
Das Liebespaar

Angela Merkel rechnet mit Wiedereinzug der SPD in den Bundestag
Interview im Jahre 2047

SPD-Parteitag stimmt für Kanzlerinnenverstärkungsgesetz
Angela betet

Die Leiden der A.
Beim Warten auf Anruf

Wer die Wahl hat...
...hat Merkel

Venceremos ist für die SPD nicht
The same procedure

Das deutsche Volk will nichts
Umfrage vor Bundestagswahl 2017

Sozialdemokraten verlassen Bundesregierung
Nach Klatsche in NRW

Kinderwagen von Horst Seehofer
Alle Parteien wollen Familienpolitik machen

Schulz-Schock für Merkel
SPD mit Herausforderer

Erste gute Idee der CSU
Horst will in die Opposition

Tritt für Tritt aus dem Tritt
Mutti will nicht mehr 

Einvernehmlich ausgeladen
Mutti wetzt nicht mehr zu ihrem Briefkasten

Mutti verwundet
Wenn sich nur noch die AfD vermehrt

Merkel will es wissen
Sprechen Migranten zuhause auch nicht?

Die AfD
Hat einen an der Glocke

Nicht nur Prämien für E-Autos
Zuschüsse auch für E-Bücher

Im Deutschland-Trend
Erdogan vor Sigmar Gabriel

Petry Heil
Ein Dreier für Erdogan

Mutti hat Kummer
Überall, wo sie hinhört...

Niemand hat die Absicht
Die SED nachzuahmen


Nichts ist unmöglich - Angela Merkel

Mesopotanien, das Land, wo Milch und Honig zwischen Euphrat und Tigris fließen, war gestern.


Merkelpotanien, das Land, wo Milch und Honig zwischen Rhein und Oder fließen, ist heute.

Hier finden Sie Berichte aus einem Land, das Sie kennenlernen müssen, wenn Sie begreifen wollen, wie erfolgreiche Politik funktioniert. Denn: Nur so funktioniert sie!

Trostpflaster

Diario de Notícias, 30. 12. 21
Immerhin: Auf Madeira beliebter als Cristiano Ronaldo 

Merkelpotanien gibt es nicht mehr. Nie wieder wird zwischen Rhein und Oder Milch und Honig fließen. Mutti ist gegangen und hat bei ihrem Abschied zwar im Kanzleramt den Farbfilm vergessen, aber so bunt wird es trotzdem nie wieder. 

Trösten mag uns das Ergebnis einer Wahl auf der Atlantik-Insel Madeira, bei der Angela Merkel Cristiano Ronaldo und den Papst auf die Plätze verwiesen hat. Hier klicken

Sonntag, 25. April 2021

Begegnung mit Töchterlein

Endlich wirklich Mutti. 
Mutti Merkel ist so glücklich

Die Tasche war schnell abgestellt, das Gespräch sofort eröffnet. Angela Merkel, von den Medien "Mutti" genannt, hat tatsächlich eine Tochter. Sie heißt Annalena, ist 40 Jahre alt und ehemalige Leistungssportlerin. Die Ähnlichkeit ist den beiden sofort aufgefallen. Die Augenbrauen, die Nase, der Blick. Als Angela und Annalena auch noch ihre Ohren verglichen, verflog der letzte Zweifel.

"Du bist aber groß geworden", staunte die glückliche Mutter. "Das war damals also am Dreiecksteich in Hannover doch kein Badeunfall, als ich nach neun Monaten Unwohlsein und gelegentlichen Bewusstseinsstörungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Das war ein Quantensprung in meinem Dasein als Frau."

Annalena, die bisher davon ausgegangen ist, dass sie in Hannover zur Welt kam, fand sich mit diesem Irrtum sehr schnell ab: "In Hannover gezeugt worden zu sein, ist doch auch schon was." Das fand Angela auch: "Ich war immer froh, wenn ich mal aus der DDR herauskam. Das hat mich wohl einmal leichtsinnig gemacht."

Mutter und Tochter wollen sich nun häufiger sehen. Auf die Frage von Annalena, ob sie bei der Bundestagswahl mit der Stimme von Angela rechnen dürfe, antwortete die glückliche Mutter: "Alles ist möglich." Da fiel die Tochter ihrer Mutter um den Hals: "Das ist ein toller Spruch für meine Wahlplakate."


 

Freitag, 17. Juli 2020

Große Kunst

Vertrauen mit Nichtwissen vermitteln

"Markus Thomas Theodor Söder ist ein deutscher Politiker. Er ist seit dem 16. März 2018 Ministerpräsident des Freistaates Bayern und seit dem 19. Januar 2019 CSU-Parteivorsitzender. Seit 1994 gehört Söder dem Bayerischen Landtag an."

Diesen Wikipedia-Eintrag hat sich Mutti schon einmal an ihre Pin-Wand geheftet.  Daneben hängt ein Interview der Wochenzeitung "Die Zeit" mit dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vom 16. Juli 2020. "Den Menschen das Vertrauen vermitteln zu können, dass man das Land auch unter den schwierigsten Bedingungen steuern kann, dass man Antworten weiß, ohne dass man sie weiß-dieses Vertrauen zu stiften, ist eine große Kunst. Konrad Adenauer hat das in einer unglaublichen Weise geleistet. Willy Brandt hat das in der kurzen Zeit seiner Kanzlerschaft auch getan. Und Angela Merkel hat es natürlich auf ihre Weise auch phänomenal geschafft, vielleicht nicht zu jedem Zeitpunkt, aber jedenfalls in der Krise", diese Sätze von Schäuble sind rot unterstrichen. 

Die Vermutung der "Zeit", dass sich Jens Spahn vor dem CDU-Bundesparteitag aus dem Team mit Armin Laschet lösen wird, um selbst CDU-Vorsitzender zu werden, hat Mutti rausgeschnitten und in den Papierkorb geworfen.  Denn dass Spahn als CDU-Chef Markus Söder zum Kanzlerkandidaten der Union kürt, kommt für sie nicht infrage.  Das weiß sie ausnahmsweise genau und wird das der CDU auch noch vermitteln. Als große Kunst. 

Derzeit lobt sie bei Freundschaftsbesuchen Söder-sobald der meint, dass er das volle Vertrauen der Kanzlerin genießt, ist es um ihn geschehen.  Denn vergiftetes Lob kann sie besser als Wolfgang Schäuble. 




Dienstag, 21. Mai 2019

Zwei Neuwahlen

Für den Anschluss an Österreich

Damit Deutschland nicht den Anschluss an Österreich verliert, wird in immer mehr Redaktionsstuben über Neuwahlen nachgedacht. Denn große Koalitionen in beiden Ländern, das würde doch bedeuten: Hier zu Lande nach dem Basta-Kanzler weiter die Asthma-Kanzlerin, dort zu Lande wieder gelebte Abneigung bei jeder Kabinettssitzung.

Richten sollen es die Europawahlen. Die SPD weiß bereits, dass sie schlecht abschneiden wird, die CDU gewöhnt sich allmählich daran. Außerdem wollen die deutschen Großkoalitionäre ihre Zusammenarbeit sowieso auf den Prüfstand stellen. In Österreich und in Deutschland könnte also im September neu gewählt werden. Der März ist leider schon vorüber. 

Bis zu den Neuwahlen soll die österreichische Regierung mit Experten angereichert werden. Das allerdings wäre für Deutschland etwas völlig Neues. Merkel verlässt sich lieber auf Allrounder wie Peter Altmaier, der nichts kann, das dafür aber perfekt. 

Damit Deutschland nicht den Anschluss an Österreich verliert, muss also noch so manches passieren. 

Dienstag, 4. Dezember 2018

Dreimal werden wir noch wach

Heißa, dann wird Mutti ersetzt

Der Jens hat gestern noch einmal das für ihn zuständige Jobcenter angerufen. Seine Fallmanagerin erklärte ihm zum wiederholten Male, dass jeder Job zumutbar ist. Außerdem sei Vorsitzender der CDU nicht gleichbedeutend mit Armut. Sollte er nicht gewählt werden, könne er immer noch kellnern.

Der Friedrich hat sich gestern noch einmal eine Sondergenehmigung von der Umweltbehörde seiner Gemeinde geholt, weil er weitere Kontoauszüge in seinem Garten verbrennen will. Sollte er nicht gewählt werden, macht er Online-Banking. 

Die Annegret hat gestern noch einmal einen Mini von Merkel probiert. Steht ihr immer noch nicht. Sollte sie nicht gewählt werden, zieht sie wieder ins Saarland und an, was sie will. 


Dienstag, 18. September 2018

Die Angleichung

Frisch aus Merkels Garten.
Nicht nur Wetter wie in einer Bananenrepublik

Wie die Angela das aber auch immer hinkriegt! Hans-Georg Maaßen wird zwar als Verfassungsschutzpräsident entlassen, dafür wurde er von Horst Seehofer aber als Staatssekretär eingestellt. Eine solche Postenschacherei kennt man eigentlich nur aus Bananenrepubliken, aber in diesem Sommer gleicht sich nicht nur das Wetter an.

Allein hingekriegt hat die Angela das aber nicht. Die SPD-Chefin Andrea Nahles hat zugestimmt. Es gleicht sich also nicht nur das Wetter an, sondern auch der Verfassungsschutz, das Bundesinnenministerium und die SPD. Die sind nun alle in noch schlechterer Verfassung.

Tatsächlich entlassen worden ist dagegen heute ein Tatverdächtiger aus Chemnitz. Auch bei Angela kann nicht alles klappen. 

Sonntag, 21. Januar 2018

Angela betet

Martin mag Frauen, deren Vorname
mit A beginnt. 
SPD-Vorstand stimmt für Kanzlerinnenverstärkungsgesetz

Angela Merkel soll schon gebetet haben. Denn ihre Chancen, noch bis in die zweite Jahreshälfte Kanzlerin zu bleiben, sind gestiegen. Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass man im demokratischen Deutschland eine Regierungschefin nicht so schnell los wird wie am 18. Oktober 1989 einen Regierungschef in der diktatorischen DDR.

Das befristete Kanzlerinnenverstärkungsgesetz ist heute von der SPD bei einem Parteitag in Bonn verabschiedet worden. Mit den Stimmen des SPD-Vorstandes wurde es auf den sechsmonatigen Weg gebracht. Die Delegierten hatten dabei zwar gemischte Gefühle, aber 362 Ja-Stimmen bei 642 abgegebenen Stimmen blieben auch beim Nachzählen eine vom SPD-Vorstand möglich gemachte Mehrheit (45 Stimmen). 

Martin Schulz hat Angela Merkel umgehend mit "harten Koalitionsverhandlungen" gedroht, doch aus der Union heißt es bereits, dass die Meinung der SPD-Mitglieder nicht ausschlaggebend sein kann. Das ist der Kanzlerin nicht neu vorgekommen. Das war auch schon in der FDJ und in der SED so. Sie soll deswegen Martin Schulz bereits geraten haben: "Bei der Abstimmung der SPD-Mitglieder über den Koalitionsvertrag sollten 99,9 Prozent dafür stimmen. Sonst müsste ich mich auf meine alten Tage noch umgewöhnen."