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Montag, 19. Februar 2018

Das Interview

CDU-Wahlkampfmotto 2047.
Merkel rechnet mit Wiedereinzug der SPD
Man würde sie auf Mitte 80 schätzen, wenn sie einem beim Skilanglauf begegnen würde. Ratgeber-Autor Heinz-Peter Tjaden hat sich vier Wochen vor der Bundestagswahl im Herbst 2047 mit der Kanzlerin unterhalten.
Frau Bundeskanzlerin, Sie sind nun seit 42 Jahren im Amt und treten noch einmal an. Lautet Ihr Motto „Alter schützt vor Kanzlerschaft nicht?“

Freitag, 12. Juni 2015

CSU-Machtwort

Homo-Ehe soll in Bayern mit Inzest nicht gleichgestellt werden

Katholische Iren haben nicht den Schwanz eingezogen, als es um die Homo-Ehe ging. Bayerische Irre dagegen wollen ihren Schwanz dort lassen, wo er schon immer gewesen ist. Deshalb hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann jetzt erklärt, dass es eine Gleichstellung der Homo-Ehe mit der in seinem Freistaat weit verbreiteten Ehe, also mit Inzest nicht geben wird.

Eher schmeißt dort ein scharfer Onkel seine geile Nichte aus dem Bett, bevor in Bayern Schweinereien erlaubt werden. Was man gebeichtet hat, ist anschließend auch gar nicht passiert. Außerdem gibt es im Freistaat schon genug Sex. Das beweisen die Missbrauchsfälle in katholischen Kinderheimen.

Klugscheißer könnten nun darauf hinweisen, dass Bayern eigentlich gar nicht zu Deutschland gehört, uns also völlig gleichgültig sein kann, was Joachim Herrmann sagt, aber irgendwie hat es die CSU dennoch in den Bundestag geschafft. Dort schafft es diese Partei immer wieder, Unsinniges abzusondern und deshalb in bayerischen Dörfern gewählt zu werden, während die Kinder, die in den Großstädten dieses Freistaates leben, wenigstens schon einmal gehört haben, dass es neben der CSU auch noch andere Parteien gibt.

Doch es gibt auch Thüringen. Hier klicken

Dienstag, 22. Oktober 2013

Neuer Bundestag

Drum singe, wem Nahles gegeben. Bundespräsident Joachim Gauck ist da, Norbert Lammert ist als Bundestagspräsident wieder gewählt worden, ausgerechnet Sahra Wagenknecht fordert mehr Rechte für die Opposition. Gut, die CDU könnte ein paar Rechte abgeben, aber...

Erst einmal wird ein Lied gesungen. Zumindest von CDU und SPD, die ab morgen über eine Koalition verhandeln. Nun das Lied:

Die Merkel ist aufgegangen
die goldnen Versprechen prangen
vier Jahre hell und klar.
Die Partei steht schwarz und schweiget
und aus der Zukunft steiget
der Wortbruch wunderbar.

Wie ist die SPD so stille
auch in Sigmars Hülle
hat er das so nicht gewollt.
Das ist schon der Hammer
mit dem  ihr des Tages Jammer
zerschlagen und zertrümmern sollt.

Seht ihr den Cem dort stehen?
Er ist nur halb noch zu sehen
das wird so weiter gehen
Grün packt seine Sachen
Die können nichts mehr machen
Nur gebeugt werden sie noch gehn.

Die stolzen Politikerkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Sie spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen nie ans Ziel.

Gott lass dein Heil uns schauen
auf Politik nicht mehr vertrauen
nicht Merkel uns freun!
Lass uns einfältig werden
und vor Sigmar hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein!



Sonntag, 30. September 2012

Verfolgt von Peer

Diese Umfrageergebnisse hält man im Kopf nicht aus

Peer Steinbrück soll es für die SPD richten - und schon richten Demoskopen an die Wählerinnen und Wähler die Frage: Wen würden Sie zum Kanzler machen? "Die ersten Umfragen" werden heute von "Bild am Sonntag" veröffentlicht, die aus den Ergebnissen den Schluss zieht: "Es wird schwer für Peer."

Was Meinungsforschungsinstitute herausfinden, ist immer wieder erstaunlich. So hat Emnid im Auftrag von "Bild am Sonntag" ermittelt, dass 27 Prozent Steinbrück eine Chance einräumen, nächstes Jahr Kanzler zu werden. Andererseits sollen 59 Prozent den Peer für eine gute Wahl halten. Das hält man nun wirklich im Kopf nicht aus. Ein angeblich chancenloser Kandidat soll eine gute Wahl sein?

Noch verwunderlicher ist das dritte Ergebnis. 37 Prozent der Befragten würden Steinbrück zum Kanzler wählen. Müssten das nicht 27 Prozent sein? Also diejenigen, die dem SPD-Spitzenkandidaten eine Chance einräumen...?

Solche Fragen darf man wohl nicht stellen. Die Kanzler-Frage allerdings auch nicht. Denn der Bundeskanzler wird nicht direkt gewählt, sondern vom Bundestag. Dafür brauchen die Kandidatin und der Kandidat eine Koalition. Steinbrück will mit den Grünen koalieren, die Grünen mit der SPD. Beide Parteien kommen derzeit zusammen auf gut 40 Prozent, die CDU auf um die 35 Prozent, die FDP fliegt raus. Heißt: Bleibt das so, wird Steinbrück Kanzler...