Der SPD wählt CSU
28 Jahre alt, schwul, evangelisch, Landrat im niederbayerischen Landkreis Regen: Die SPD hat laut "Bild am Sonntag" (BamS) von heute endlich wieder einen Hoffnungsträger. Der wisse, wie man Schlagzeilen macht. Eine habe Michael Adam nach der Bundestagswahl produziert, weil er eigenem Bekunden zufolge CSU gewählt hatte. Heute wird an ihn die Frage gerichtet: "Wie war das mit dem Sex im Amt?" Angeblich hat der 28-Jährige einen Geliebten mit ins Landratsamt genommen - weil er zuhause keine Ledercouch hat? Sex am Arbeitsplatz bestreitet Michael Adam nicht, er lässt nur mitteilen, dass er nicht nach jeder Affäre erzählen will, wie es war.
Für die "Bild am Sonntag" gehört der 28-Jährige zum gleichen Sex-Club wie John F. Kennedy (ist nach jedem gescheiterten Mordversuch an Fidel Castro bumsfidel gewesen), Bill Clinton (hat sich politische Sorgen wegblasen lassen), Silvio Berlusconi (lockte Minderjährige zwecks Nutzung der Lustgrotte in eine solche) und Dominique Strauss-Kahn (für den die Abkürzung IWF ich will ficken bedeutete). Dewegen versichert die BamS "Herr Adam ist in bester Gesellschaft". Ist er auch als CSU-Wähler.
Was aber macht diesen 28-Jährigen zum Hoffnungsträger der SPD? Da aber auch Sigmar Gabriel diese Frage nicht beantworten kann, ist diese Frage unfair. Eigentlich hat die SPD auch nur noch eine Hoffnungsträgerin. Die heißt Angela Merkel, obwohl sie gerade eine Krise bekommt, weil die SPD doch gern ein wenig sozial bleiben möchte. Darf sie, versichert CDU-Fraktionschef Volker Kauder. Nur eine gewisse Verzögerung bei der Einführung des Mindestlohnes müsse die SPD in Kauf nehmen. Wird sie. Im Internet kursiert schon der Spruch "Die Koalitionsverhandlungen werden so lange dauern, bis wir alle Wahlversprechen vergessen haben".
Posts mit dem Label Hoffnungsträger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hoffnungsträger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 17. November 2013
Der Hoffnungsträger
Labels:
Berlusconi,
Bild am Sonntag,
Clinton,
Hoffnungsträger,
Kennedy,
Landkreis Regen,
Landrat,
Michael Adam,
Sex am Arbeitsplatz,
SPD,
Strauss-Kahn
Sonntag, 13. Dezember 2009
Sigmar Gabriel
13. Dezember 2009
Der SPD-Vorsitzende und das Kindeswohl
Sigmar Gabriel kämpft immer wieder gegen das Vergessenwerden. Deswegen macht er markige Sprüche. Seinerzeit im niedersächsischen Landtag, bis Sozialdemokraten geglaubt haben, zu ihnen spreche ein Hoffnungsträger. Diese Hoffnung trog jederzeit und in jedem Amt. Schröder-Land war laut „Stern“ zwar bereits abgebrannt, als Glogowski gehen musste und Gabriel kommen durfte, aber es wuchs kein neues Leben aus den Ruinen, sondern 2003 eine Wahlniederlage.
Also wurde der 50-Jährige Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, was den meisten erst auffiel, als sich die Wahlperiode und somit die SPD-Regierungsbeteiligung dem Ende zuneigte, denn nun meldete sich der in Goslar geborene Lehrer immer häufiger lauthals zu Wort. Try to remember of Gabriel in september.
Dieser Politiker ist so rund, der rollt sich einmal ab und steht dann wieder auf. Sein „new deal“ gilt jetzt für die SPD. Basis stärken, Führung stärken, Partei stärken. Die SPD landet laut Sonntagsfrage bei 24 Prozent. Erreicht also fast das Lebensalter der neuen Ehefrau von Müntefering.
Da sagt sich Sigmar Gabriel: Das kann doch nicht alles gewesen sein und begibt sich zu Studentinnen und Studenten in Berlin. Den mitgereisten Frank-Walter Steinmeier lässt er verbal als Fraktionsvorsitzenden links liegen und stellt diese These auf: Die Bundesregierung will Eltern dafür bezahlen, dass sie ihren Nachwuchs nicht in den Kindergarten schicken.
Schon fallen einem alle Lehrer ein, die man als Schüler nicht gemocht hat, weil sie Zeit zum Nachdenken nicht gewährten. Die hauten auch den Stoff so lange heraus, bis die Pausenklingel erlösend wirkte.
Eltern, die sich nicht so schnell wie möglich von der Erziehung ihres Nachwuchses verabschieden, Käuflichkeit vorzuwerfen, grenzt schon an Verleumdung von Müttern und Vätern, die sich Gedanken darüber machen, ob jeder vorgezeichnete Weg auch der richtige ist. Dieser Spruch von Sigmar Gabriel ist so dumm wie weiland der Satz von Gerhard Schröder: „Lehrer sind faule Säcke“.
Der SPD-Vorsitzende und das Kindeswohl
Sigmar Gabriel kämpft immer wieder gegen das Vergessenwerden. Deswegen macht er markige Sprüche. Seinerzeit im niedersächsischen Landtag, bis Sozialdemokraten geglaubt haben, zu ihnen spreche ein Hoffnungsträger. Diese Hoffnung trog jederzeit und in jedem Amt. Schröder-Land war laut „Stern“ zwar bereits abgebrannt, als Glogowski gehen musste und Gabriel kommen durfte, aber es wuchs kein neues Leben aus den Ruinen, sondern 2003 eine Wahlniederlage.
Also wurde der 50-Jährige Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, was den meisten erst auffiel, als sich die Wahlperiode und somit die SPD-Regierungsbeteiligung dem Ende zuneigte, denn nun meldete sich der in Goslar geborene Lehrer immer häufiger lauthals zu Wort. Try to remember of Gabriel in september.
Dieser Politiker ist so rund, der rollt sich einmal ab und steht dann wieder auf. Sein „new deal“ gilt jetzt für die SPD. Basis stärken, Führung stärken, Partei stärken. Die SPD landet laut Sonntagsfrage bei 24 Prozent. Erreicht also fast das Lebensalter der neuen Ehefrau von Müntefering.
Da sagt sich Sigmar Gabriel: Das kann doch nicht alles gewesen sein und begibt sich zu Studentinnen und Studenten in Berlin. Den mitgereisten Frank-Walter Steinmeier lässt er verbal als Fraktionsvorsitzenden links liegen und stellt diese These auf: Die Bundesregierung will Eltern dafür bezahlen, dass sie ihren Nachwuchs nicht in den Kindergarten schicken.
Schon fallen einem alle Lehrer ein, die man als Schüler nicht gemocht hat, weil sie Zeit zum Nachdenken nicht gewährten. Die hauten auch den Stoff so lange heraus, bis die Pausenklingel erlösend wirkte.
Eltern, die sich nicht so schnell wie möglich von der Erziehung ihres Nachwuchses verabschieden, Käuflichkeit vorzuwerfen, grenzt schon an Verleumdung von Müttern und Vätern, die sich Gedanken darüber machen, ob jeder vorgezeichnete Weg auch der richtige ist. Dieser Spruch von Sigmar Gabriel ist so dumm wie weiland der Satz von Gerhard Schröder: „Lehrer sind faule Säcke“.
Abonnieren
Posts (Atom)