Sozialdemokraten verlassen Bundesregierung
Nach der heutigen Klatsche in Nordrhein-Westfalen ist Hannelore Kraft als Landesvorsitzende der SPD zurückgetreten. Morgen sollten alle SPD-Ministerinnen und -Minister in der Bundesregierung folgen, damit sich die FDP nicht mehr fragen muss, ob Angela Merkel oder Andrea Nahles Bundeskanzlerin ist.
Da kümmern sich die Sozialdemokraten in Berlin um alles, was wichtig ist, und wenn es ums Wählen geht, geht alles schief. Wie zwischen den Wahlen bei den CDU- und CSU-Vertretern im Kabinett von Mutti, die immer das macht, was sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr vermeiden lässt. Bis dahin schickt sie ihre Regierungssprecherin Ursula von der Leyen in die Talkshows.
Sogar von Demoskopen muss sich die SPD schon verarschen lassen. Ob Landtagswahl im Saarland, in Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen, die angeblichen Erforscher der manipulierten Wählermeinungen arbeiten immer nach dem gleichen Schema: Sieht sehr gut aus für die SPD, könnte knapper werden als von uns behauptet, wird sehr knapp, die CDU führt hauchdünn. Und dann verliert die SPD haushoch.
Das liegt eben daran, dass sich viele Wählerinnen und Wähler erst im letzten Moment entscheiden, behaupten die Demoskopen nach den Wahlen und fangen mit ihrer SPD-Verarschung von vorne an.
Man stelle sich nur einmal vor, nach den SPD-Rücktritten in der Bundesregierung müsste sich Alexander Dobrindt um den Arbeitsmarkt kümmern, da würde seine Maut doch im Nu als Erfolgsmodell gelten. Thomas de Maiziére würde mit allem, was er als Außenminister sagt, seine Gesprächspartner mehr verwirren als mit dem, was er nicht sagt. Noch peinlicher wäre der Bundesgesundheitsminister als, aber lassen wir das, wie der heißt, weiß doch niemand. Deshalb stehen die Krankenhäuser auch so da wie sie dastehen.
Also, Martin Schulz, machet!
Sonntag, 14. Mai 2017
Montag, 3. April 2017
Kinder an die Macht
Die Entdeckung der Familien
Bei Herbert Grönemeyer klingelt alle fünf Minuten das Telefon. Vertreter aller Parteien wollen "Kinder an die Macht" zu ihrem Wahlkampfsong machen. Auch kleine Kinder machen sich bereits auf die Suche nach Wahlgeschenken, seit Horst Seehofer den ersten "Und Sie haben keinen Cent dazu bezahlt"-Kinderwagen vorgestellt hat (Foto links).
Sollte Martin Schulz Bundeskanzler werden, wollen sich alle weiblichen Regierungsmitglieder als Leihmütter zur Verfügung stellen, dazu erklärt Thomas Oppermann: "Wir wollen unsere Ministerinnen fruchtbar machen, damit Eltern Beruf und Kinder besser in den Einklang sozialdemokratischer Familienpolitik bekommen können."
Die Grünen wollen sich nur noch an einer Koalition beteiligen, wenn der Koalitionspartner sich bereit erklärt, die allgemeine Schulpflicht auf Waldorfschulen zu beschränken. Die Linken fordern ein Gebärverbot für die Frauen raffgieriger Manager.
Mit dem Motto "Keine Kinderwagen von Seehofer - nicht einmal für Ausländer" will die AfD in den Wahlkampf ziehen, für Mädchen soll der Vorname Frauke verbindlich werden, für Jungen soll das gleiche für den Vornamen Adolf gelten. Der rechte Flügel schlägt allerdings Heinrich vor, denn - so Björn Höcke: "Himmler ist ein besserer Nazi gewesen, Hitler war ein Migrant mit österreichischen Wurzeln."
Die Bundeskanzlerin äußert sich bislang nicht, dem Vernehmen gibt es noch Diskussionsbedarf mit der schwarzen Null Wolfgang Schäuble.
Bei Herbert Grönemeyer klingelt alle fünf Minuten das Telefon. Vertreter aller Parteien wollen "Kinder an die Macht" zu ihrem Wahlkampfsong machen. Auch kleine Kinder machen sich bereits auf die Suche nach Wahlgeschenken, seit Horst Seehofer den ersten "Und Sie haben keinen Cent dazu bezahlt"-Kinderwagen vorgestellt hat (Foto links).
Sollte Martin Schulz Bundeskanzler werden, wollen sich alle weiblichen Regierungsmitglieder als Leihmütter zur Verfügung stellen, dazu erklärt Thomas Oppermann: "Wir wollen unsere Ministerinnen fruchtbar machen, damit Eltern Beruf und Kinder besser in den Einklang sozialdemokratischer Familienpolitik bekommen können."
Die Grünen wollen sich nur noch an einer Koalition beteiligen, wenn der Koalitionspartner sich bereit erklärt, die allgemeine Schulpflicht auf Waldorfschulen zu beschränken. Die Linken fordern ein Gebärverbot für die Frauen raffgieriger Manager.
Mit dem Motto "Keine Kinderwagen von Seehofer - nicht einmal für Ausländer" will die AfD in den Wahlkampf ziehen, für Mädchen soll der Vorname Frauke verbindlich werden, für Jungen soll das gleiche für den Vornamen Adolf gelten. Der rechte Flügel schlägt allerdings Heinrich vor, denn - so Björn Höcke: "Himmler ist ein besserer Nazi gewesen, Hitler war ein Migrant mit österreichischen Wurzeln."
Die Bundeskanzlerin äußert sich bislang nicht, dem Vernehmen gibt es noch Diskussionsbedarf mit der schwarzen Null Wolfgang Schäuble.
Labels:
Beruf,
Bundestagswahl,
Familien,
Herbert Grönemeyer,
Horst Seehofer,
Kinder,
Kinderwagen,
Leihmütter,
Martin Schulz,
schwarze Null,
Wahlgeschenke,
Wahlkampf,
Wolfgang Schäuble
Abonnieren
Posts (Atom)
