Vollstes Vertrauen aus
Eine 14-jährige Palästinenserin, geflohen aus dem Libanon, erzählt bei einem Bürgerdialog in Rostock von ihrem Schicksal, fasst ihre Träume und Hoffnungen in Worte, die Bundeskanzlerin macht diese Träume und Hoffnungen gleich wieder zunichte. Reem bricht in Tränen aus, Merkel geht zu ihr und streichelt ihr über den Kopf: "Das hast du doch prima gemacht." Zur Traurigkeit gebe es also gar keinen Anlass, spricht die Kanzlerin dem Flüchtlingsmädchen ihr vollstes Vertrauen aus, wie vorher so manchem Kabinettsmitglied vor der Abschiebung.
Doch dieses Mal geht Deutschland nicht umgehend wieder zur Tagesordnung über. Reem hat in vier Jahren die deutsche Sprache besser gelernt als alle anderen in der Klasse, sagt ihre Lehrerin, wenn es um den Umgang mit Sprache gehe, sei sie die Beste. Der Bürgermeister von Rostock will sich für die 14-Jährige einsetzen. Reem ist derweil noch fassungslos über das Verhalten der Bundeskanzlerin: "Ein bisschen mehr hatte ich schon erwartet."
Reem, vollstes Vertrauen ist bei dieser Bundeskanzlerin immer ein schlechtes Zeichen. Sie wird sogar schon als Vorbild getwittert. "Wenn ich wieder ein Ei in die Pfanne haue, streichele ich es vorher", schreibt jemand. Das wird Angela Merkel gefallen, dem Vernehmen nach kauft sie die Eier im Supermarkt sogar selbst ein. Dieser Supermarkt heißt "Versagen". Wie wir alle täglich versagen, gestern, heute und morgen. Wir können gar nicht mehr in Worte fassen, was geschieht. Reem, du hast es gekonnt.
Freitag, 17. Juli 2015
Freitag, 12. Juni 2015
CSU-Machtwort
Homo-Ehe soll in Bayern mit Inzest nicht gleichgestellt werden
Katholische Iren haben nicht den Schwanz eingezogen, als es um die Homo-Ehe ging. Bayerische Irre dagegen wollen ihren Schwanz dort lassen, wo er schon immer gewesen ist. Deshalb hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann jetzt erklärt, dass es eine Gleichstellung der Homo-Ehe mit der in seinem Freistaat weit verbreiteten Ehe, also mit Inzest nicht geben wird.
Eher schmeißt dort ein scharfer Onkel seine geile Nichte aus dem Bett, bevor in Bayern Schweinereien erlaubt werden. Was man gebeichtet hat, ist anschließend auch gar nicht passiert. Außerdem gibt es im Freistaat schon genug Sex. Das beweisen die Missbrauchsfälle in katholischen Kinderheimen.
Klugscheißer könnten nun darauf hinweisen, dass Bayern eigentlich gar nicht zu Deutschland gehört, uns also völlig gleichgültig sein kann, was Joachim Herrmann sagt, aber irgendwie hat es die CSU dennoch in den Bundestag geschafft. Dort schafft es diese Partei immer wieder, Unsinniges abzusondern und deshalb in bayerischen Dörfern gewählt zu werden, während die Kinder, die in den Großstädten dieses Freistaates leben, wenigstens schon einmal gehört haben, dass es neben der CSU auch noch andere Parteien gibt.
Doch es gibt auch Thüringen. Hier klicken
Katholische Iren haben nicht den Schwanz eingezogen, als es um die Homo-Ehe ging. Bayerische Irre dagegen wollen ihren Schwanz dort lassen, wo er schon immer gewesen ist. Deshalb hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann jetzt erklärt, dass es eine Gleichstellung der Homo-Ehe mit der in seinem Freistaat weit verbreiteten Ehe, also mit Inzest nicht geben wird.
Eher schmeißt dort ein scharfer Onkel seine geile Nichte aus dem Bett, bevor in Bayern Schweinereien erlaubt werden. Was man gebeichtet hat, ist anschließend auch gar nicht passiert. Außerdem gibt es im Freistaat schon genug Sex. Das beweisen die Missbrauchsfälle in katholischen Kinderheimen.
Klugscheißer könnten nun darauf hinweisen, dass Bayern eigentlich gar nicht zu Deutschland gehört, uns also völlig gleichgültig sein kann, was Joachim Herrmann sagt, aber irgendwie hat es die CSU dennoch in den Bundestag geschafft. Dort schafft es diese Partei immer wieder, Unsinniges abzusondern und deshalb in bayerischen Dörfern gewählt zu werden, während die Kinder, die in den Großstädten dieses Freistaates leben, wenigstens schon einmal gehört haben, dass es neben der CSU auch noch andere Parteien gibt.
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