Sonntag, 1. September 2013

Das Monell










Sah der Raab ein Weiblein stehn

Vier Sender - ein Monell. Schlägt Raab die Kanzlerin? Er sei ein emotionaler Typ, sagt der Pro-7-Entertainer. Ihm könnten schon einmal die Pferde durchgehen. Darauf gerichtet werden heute Abend 160 Scheinwerfer mit 50 000 Watt. Was ihr Volt, ist also nicht das Thema. Zu dem Monell zwischen Raab und Merkel ist auch Peer Steinbrück eingeladen worden. Einen Sozialdemokraten, der Zeit hat, fand die SPD leider nicht so schnell.

Sah der Raab ein Weiblein stehn, soll fünf Strophen haben. Die wichtigste Strophe: Wie groß wird die große Koalition mit einer schrumpfenden SPD? Schon steigt die Temperatur im Studio auf 23 Grad und entspricht dem wahrscheinlichen Wahlergebnis der SPD. Auch Anne will heute Abend ein paar Fragen stellen. Das raab es bislang noch nicht. Die Kanzlerin ist jedoch auf alles vorbereitet. Bis Peter seinen Kloeppel rausholt. Der ist dafür bekannt, dass er in solchen Momenten richtig ausholt. Ob er so Raab das Monell stehlen kann, wird man nach 90 Minuten wissen. Verlängert wird nicht. Weiter gekloeppelt werden darf erst nach Sendeschluss.

Im Pressezentrum sitzen 400 Journalisten. Alle von dpa. Die passen auf, ob Merkel etwas anderes sagt als in den vor ihnen liegenden Pressemitteilungen aus dem Kanzlerinnenamt steht. Außerdem hocken 54 Prozent der Deutschen vor ihren Bildschirmen. Das raab es auch noch nicht. Die Monell- so hoch wie die Wahlbeteiligung ist neuer Rekord.

Begrüßt wird das Raab-Volk von Maybrit Illner. Das zahlt sich sicherlich aus, denn mit Zahlen kennt die sich aus. Drei bis vier wird sie Merkel an den Kopf werfen. Die wirft dann andere Zahlen zurück. Bis der Raab kräht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

so ist es gekommen. raab hat die sendung spannend gemacht. merkell eierte rum, steinbrück später auch. klasse.

Anonym hat gesagt…

bei der maut wurde es ein raabenschwarzer abend für merkel